Sicherheitshinweise des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) für die Wirtschaft sowie für Politik und Verwaltung 02/2026
Die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft steht traditionell besonders im Fokus sowohl von ausländischen Nachrichtendiensten als auch von extremistischen Akteuren. Die russische Vollinvasion in der Ukraine und das dynamische Konfliktgeschehen im Nahen und Mittleren Osten erhöhen die Gefährdungslage. Das gilt mit Blick auf die strategische Aufklärung, die verdeckte Beschaffung von militärischen Technologien und einschlägigem Know-how, aber auch für gezielte Einflussnahme und Sabotagehandlungen.
Der aktuelle Sicherheitshinweis des BfV ordnet die aktuelle Gefährdungslage für Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft durch Spionage, Sabotage, Cyberangriffe, Sanktionsumgehung, propalästinensische Aktionen sowie linksextremistische Akteure ein und gibt praktische Empfehlungen, mit denen Personal- und (IT-)Sicherheitsverantwortliche sowie Beschäftigte eigenverantwortlich das eigene Schutzniveau erhöhen können.